Was Lernmanagementsysteme heute leisten können müssen

von Peter Müller

 

Lernmanagementsysteme (LMS) sind aus vielen Bereichen in der Aus- und Weiterbildung nicht mehr wegzudenken. Doch auch diese Form des Lernmanagements unterliegt dem schnellen und stetigen Wandel neuer Technologien.

Vielleicht erinnern Sie sich an die Szene aus einem Indiana Jones Film: Der Dozent alias Harrison Ford steht vor einem gerammelt vollen Studiensaal. Am Ende der Stunde sagt er seinen Studenten, er sei - so dann es Fragen zum Thema gäbe - noch einige Zeit in seinem Büro anzutreffen, woraufhin das Kollektiv der Studenten sein Vorzimmer stürmt und er seine Sekretärin anweisen muss, die Studenten einzeln zu erfassen und der Reihe nach in sein Zimmer zu schicken.

Würden George Lucas und Steven Spielberg diesen Film heute noch einmal drehen, sähe das Bild wahrscheinlich anders aus. Ein Hörsaal der nur halb gefüllt ist, da sich Studenten von unterwegs oder zu Hause in den Hörsaal für die entsprechende Vorlesung einloggen können. Am Ende der Vorlesung würde der Protagonist darauf verweisen, dass er bei Fragen über Facebook zu erreichen ist. Die heutige Vorlesung - inkl. digitalisierter Tafelbilder und einem Mitschnitt der Vorlesung - stünde auf dem Server bereit und in dringenden Fällen bliebe noch die Möglichkeit des Chats über die Lernplattform.

Der Grund, warum die beiden Bilder sich so unterscheiden sind die digitalen Medien. Und im vorliegenden Fall ganz speziell die Vertreter der sogenannten Lernmanagementsysteme - kurz LMS. Sie ermöglichen die Erfassung, Aufbereitung und Verteilung bzw. Bereitstellung von Lerninhalten (Wissen).

Was sind „LMS“

„Ein Lernmanagementsystem ist eine serverseitige installierte Software, die beliebige Lerninhalte über das Internet zu vermitteln hilft und die Organisation der dabei notwendigen Lernprozesse unterstützt.“, so die mehr wissenschaftliche Definition nach Baumgartner (et al., 2002). Das LMS bietet eine „Datendrehscheibe“, auf und mit der wir systematisch Wissen ablegen und verfügbar machen können. „Wissen“ ist dabei nichts weiter als Informationen, die in Form von digitalen Daten vorliegen und die, unter Zuhilfenahme didaktischer und methodischer Konzepte, durch den Lernenden aufgenommen und transformiert - also gewissermaßen „verinnerlicht“ werden.

 

Funktionsbereiche

Ein LMS deckt verschiedene Funktionsbereiche ab. Und daran wird deutlich, dass ein LMS, wie schon zuvor angedeutet, weit mehr ist als das systematische Katalogisieren von Daten. In der Tat ist diese Funktion nur ein kleiner Teil der Funktionsbereiche eines LMS.



1. Authoring

„Authoring“ ist, frei übersetzt, das Verfassen von Inhalten. Im klassischen Fall haben wir den Lehrenden, der hier Inhalte erstellt. Dabei ist an dieser Stelle noch einmal deutlich zu sagen, dass „Lehrende“ sowohl den Lehrer als Berufsbezeichnung meint, als auch den Personalentwickler, der für eine ganze Abteilung Kursinhalte erstellt oder den Dozenten, der für sein Semester Inhalte aufbereitet. Aber nicht nur Lehrende können Inhalte verfassen. Zunehmend wird dies auch den Lernenden zugestanden, da deren Inhaltserstellung einen tollen Synergieeffekt hat: man generiert nicht nur „Content“ (Inhalte), sondern die Ersteller nehmen durch den Prozess des informellen Lernens auch noch jede Menge an Wissen mit.

Das Verfassen von Lerninhalten erfolgt über das sog. Authoring-Tool oder Autoren-Werkzeug. Auch die angebotene Option, Kurse zu erstellen und Inhalte anzupassen ist Teil eines LMS-Autoren-Werkzeugs.

Alternativ zu dem Selbstverfassen von Inhalten durch Lehrer und Lerner, kann auch ein externer Dienstleister mit dieser Aufgabe betraut werden oder aber die entsprechenden Inhalte können eingekauft werden.

2. Assessment

Der Begriff „Assessment“ umfasst und beschreibt „Evaluations- und Bewertungshilfen“. Warum sagt man das nicht auch? Der Grund für die vielen Anglizismen ist mithin darin zu finden, dass die Entwicklung und der Einsatz von LMS im englischsprachigen Raum sehr viel weiter und schneller voranschreiten, als es hierzulande (und auch in anderen Teilen von Europa) üblich ist.

Assessment bietet also die Möglichkeit zu sehen, wie gut hat ein Lerner Wissen aufgenommen, wie gut kann er es anwenden und wie gut hat er sich - unterm Strich - im formalisierten Lernprozess geschlagen.  Besonders der Aspekt Assessment ist für Unternehmen wichtig, bietet dieser Funktionsbereich doch die Möglichkeit einer Zertifizierung des Mitarbeiters und - sofern der Betriebsrat keine Einwände hat - eine Übersicht über Soll und Ist im Lernprozess. Das Wissen über den Stand des „Lernweges“, den ein Lerner beschreitet, ist sehr wichtig, damit man auf den Lerner eingehen und ggf. schnell Wissenslücken oder gravierende Defizite erkennen kann.

3. Zertifizierung

Zertifizierung ist, je nachdem wen man fragt, nicht unbedingt ein Funktionsbereich für sich. Man könnte ihn auch unter dem Punkt „Assessment“ einreihen. Doch da dieser Bereich immer wichtiger wird, hat er einen eigenen Platz verdient.

Zertifizierung bedeutet zunächst einmal nicht, dass der Mitarbeiter ein Zertifikat ausgestellt bekommt, was natürlich auch denkbar und möglich ist. Hier geht es jedoch um die Erfassung eines ganzheitlichen Status des Lernfortschritts. Konkret: Im Versicherungsrecht gibt es eine Novelle - es treten neue Gesetze zum 01. Januar in Kraft. Es wird intern ein Präsenztraining vorbereitet und zusätzlich soll auf dem LMS im Intranet (firmeninternes Informationsnetzwerk) der Versicherung eine Lerneinheit verfügbar sein. Die Teilnahme am Präsenztraining und das Abarbeiten der Lerneinheit im Intranet sind Pflicht. Ziel der Personalabteilung: das Präsenztraining soll harte Fakten und neues Wissen vermitteln. Das eLearning (die digitale Lerneinheit im Intranet) soll dieses Wissen a.) festigen und b.) mit einem Abschlusstest abfragen. Die Zertifizierung erfasst also die Lernhistorie eines Mitarbeiters und - sofern das LMS dies vorhält - es kann sogar ein physisches Zertifikat für die Teilnahme an einem Kurs ausgestellt werden.

4. Präsentation von Inhalten

Dieser Funktionsbereich ist einer der ursprünglichsten, den ein LMS hat. Fertige Lernmaterialen können bereitgestellt, abgerufen oder online bearbeitet werden. Dabei sei aber auch gesagt, dass ein ausschließlicher Einsatz des LMS in diesem Bereich ein fahrlässiges Unterlassen des Einsatzes weiterer wichtiger Funktionen darstellt. Eine schlichte „Datenschleuder“ sollte kein LMS sein, und dies aus zweierlei Gründen: zum einen wird es der funktionalen Aufgabe eines LMS nicht im Ansatz gerecht und zum anderen erschöpft sich - sofern es überhaupt einen gibt - der Mehrwert darin, dass man Daten zentral ablegen kann.

5. Administration

Ein Unterschied zu einem einfachen Lerninhalte-Repositorium ist, dass man bei einem LMS nicht nur Rollen und Rechte vergeben kann, sondern man hat auch die Möglichkeit z. B. als Lehrender administrative Aufgaben zu erledigen; etwa die termingerechte Abgabe von Übungen und Arbeiten über das LMS zu koordinieren und zu überwachen. Diese administrative Unterstützung erleichtert und verkürzt auch den Aufwand z. B. bei der Bewertung und Evaluation von Lernenden und der Zertifizierung von Arbeitnehmern.

6. Kommunikationswerkzeug

Die ist der klassische „last-but-not-least“-Punkt in der Aufzählung der Funktionsbereiche eines LMS. Er kommt zuletzt, weil die Kommunikation keine primäre Funktion der ersten LMS war. Ein LMS sollte Inhalte anbieten und bearbeitbar machen und einen Lernprozess verfolgen und evaluieren - also alles, was in den ersten fünf Punkten dieser Auflistung genannt wurde. Doch die Kommunikation ist zunächst einmal nicht wichtig gewesen.

Das hat sich schnell und grundlegend geändert. Die Kommunikation ist - besonders unter Lernenden - sehr wichtig geworden. Die meisten LMS haben jedoch den Anschluss an diese Bedarfswelle nur knapp geschafft. Der Grund ist, dass die Kommunikation im Lernprozess, der ein sozialer Prozess ist, einen Gegenpol zum technisierten und digitalisierten Lernangebot darstellt.

Anwendungsbereiche

Lernmanagementsysteme finden ihren Einsatz heutzutage in allen Branchen. Es gibt verschiedenste Lösungen für die verschiedensten Bedarfe, es gibt etliche Erlösmodelle und Varianten. Besonders dort, wo große Nutzerzahlen auf einen nachhaltigen Lernbedarf stoßen, werden diese Systeme eingesetzt. Das sind aber nicht nur Universitäten und Hochschulen, sondern ganz besonders auch große Unternehmen, die regelmäßig Bildungsbedarfe abdecken müssen.

Ein LMS ist in vielen Schulungs- und Weiterbildungskonzepten die ergänzende Komponente, die aus Präsenztraining ein „blended Learning“ macht - also eine Mischung aus Präsenzunterricht/-training und eLearning. Ein LMS kann auf veränderte Bedingungen besser reagieren. Hat man ein WBT oder ein CBT, so sind die Inhalte in aller Regel starr und können nur unter großem Aufwand - oder jedenfalls nicht „in-house“ vom Lehrenden geändert werden.

Es gibt nur wenig, was ein LMS nicht leisten kann: es kann nicht verhindern, das Inhalte veralten.

Der Qualitätsbegriff

Ein LMS muss heute mehr leisten, wenn es um den Qualitätsbegriff geht. Die Erkenntnisse aus der Lernpsychologie eröffnen immer weitere Felder und Möglichkeiten Wissen effektiv zu vermitteln. Die Schnittstelle Mensch/Maschine ist dabei von nicht unerheblicher Wichtigkeit. Konkret bedeutet dies, dass wir eine digitale Lernlösung - beispielsweise ein LMS - deutlich eher akzeptieren, wenn wir sie ansprechend und verständlich finden. Was auf den ersten Blick logisch erscheint, ist bei weitem nicht so einfach, wie es sich anhört.

Eine Studie der Universität Malaysia aus Anfang 2012 hat die Verbindung von Wahrnehmung und Lernverhalten untersucht. Im Fazit kommt man zu der Erkenntnis, dass die Wahrnehmung des LMS durch die Studenten deutlichen Einfluss auf deren Nutzung des LMS und somit auf den Lernprozess hat. Dabei spielt zum einen die Servicequalität - also wie schnell die Kommunikation zwischen den Beteiligten über die Plattform laufen kann, was wiederum von der technischen Leistungsfähigkeit sowie mit der Teilnahmebereitschaft der Beteiligten abhängt - und zum anderen spielt die Benutzerfreundlichkeit („ease-of-use“) eine wichtige Rolle.

Diese Faktoren beeinflussen sich gegenseitig, so dass das Zurückbleiben einer dieser Faktoren in der Konsequenz zu einem verzerrten Qualitätsempfinden und damit zu (z. T. erheblichen) Akzeptanzproblemen führen kann. Schlimmster Fall ist die totale Ablehnung des LMS oder eines seiner Komponenten.

Da der Qualitätsbegriff für ein Produkt, was man nicht anfassen, fühlen oder in der Hand halten kann, schwer zu greifen ist, ist es wichtig, die Zielgruppe und das Ziel des Einsatzes eines LMS bewusst und genau zu umreißen. Das geht in aller Regel dann am besten, wenn man die Zielgruppe mit einbezieht. Das ist sowohl im Umfeld von Universitäten, als auch im Umfeld von Unternehmen möglich. Wenn das Produkt (LMS) als ein gemeinsames Projekt für alle begriffen wird, hat man eine ganz wichtige Hürde in der Akzeptanz einer Lernlösung genommen.

Fazit

Es gibt eine Vielzahl von LMS weltweit. LMS die in Europa zum Einsatz kommen, müssen in den USA nicht zwangsläufig auch gut ankommen. LMS die in der Versicherungsbranche richtig gut laufen, haben vielleicht an Universitäten keine Chance.

Wie für alle Technologien, die man zum Einsatz bringen möchte, gibt es keine Weltformel die für alle Fragen eine Antwort gibt. Zwei Dinge sind jedoch unumstößlich und jetzt schon absehbar: der Prozess der Veränderung wird niemals anhalten und der Anwender wird immer über die Nachfrage die neuen Trends schaffen und regulieren. Der Trend im Hinblick auf unternehmensinterne Bildung geht - das ist bereits bei den großen Unternehmen im europäischen und außereuropäischen Ausland festzustellen - in Richtung „Bottom-up“ statt „Top-down“. Die Lernenden haben also mittlerweile durchaus den Einfluss, Kurse im Rahmen von Kursbewertungen mindestens mittelbar zu verbessern, in dem durch die Bewertung der Inhalte und durch die Auswertung, wo Teilnehmer eines z. B. eines eLearning-Kurses immer wieder Schwierigkeiten haben, sichtbar wird, wo der eigene Content verbessert werden kann. Das gilt auch - und gerade - für formalisiertes Lernen in Unternehmen. Während der grundsätzliche Inhalt nicht zur Disposition steht, haben die Lerner die Möglichkeit den didaktischen Mehrwert der digitalen Inhalte zu Bewerten - explizit und implizit.

Learning Management System - LMS

„Eine Lernplattform bzw. Learning Management System (LMS) ist ein komplexes Softwaresys-tem, das der Bereitstellung von Lerninhalten und der Organisation von Lernvorgängen dient. Eine wichtige Aufgabe einer web-basierten Lernumgebung ist außerdem die Kommunikation zwischen Lernenden und Lehrenden zu ermöglichen. Folglich symbolisiert diese eine Schnittstelle zwischen Bildungsanbieter und lernender Person. Nicht dazu gehören bloße Bildungsinhalte, die über das Internet angeboten werden wie normale Webpräsenzen oder -portale. Vorteil eines LMS ist somit die Entlastung am Lernbetrieb, die Regelung des Informationsflusses, Vereinfachung des Lernens und Übernahme zahlreicher Verwaltungsaufgaben.“ - Wikipedia LMS

Ein Lernmanagementsystem ermöglicht es, Lerninhalte für Lerner zu erstellen, abzuändern und zu veröffentlichen. Zu Zeiten des „eLearning Hypes“ stand das LMS als Ultima Ratio der Lernlösungen ganz vorn an der Spitze der eLearning-Lösungen. Mittlerweile wird in Vorträgen, Blogs und Foren die Frage diskutiert: Stirbt das LMS aus? Die Antwort lautet: Nein. Ein LMS hat in den Grundfunktionen eine wichtige Schnittstellenfunktion, muss sich aber den geänderten Lernbedingungen und -anforderungen unserer Zeit anpassen. So gehören unterstützende Funktionen wie soziales Lernen und soziale Medien, Kommunikation und Kollaboration der nächsten Generation zu den zentralen Aspekten des modernen LMS. Aber auch klassische Funktionen wie Blogs, Foren und Wikis, Kurse, Tests und Umfragen gehören zu dem Repertoire eines gut ausgestatteten LMS.

Learning-Content Management Systeme - LCMS

„Ein Learning Content Management System (LCMS) ist eine Weiterentwicklung eines Learning Management Systems (LMS). Das LCMS ist ein Multiuser-System in dem Learning-Content-Entwickler Inhalte erstellen, speichern, beliebig wiederverwenden und verwalten können. Außerdem enthält ein LCMS eine Komponente zur Auslieferung von digitalen Lerninhalten aus dem zentralen Contentspeicher. LCMS-Systeme erlauben dem User kleine wiederverwendbare Einheiten, auch Reusable Learning Objects (RLO) genannt, zu erstellen und beliebig oft wiederzuverwenden.“  - Wikipedia LCMS

Weiterentwicklung oder Parallelentwicklung - wie man es auch sehen mag, ein LCMS ist im Umfang der Leistungen und Funktionen weit mehr, als nur ein LMS oder ein CMS. Während beide für sich genommen nur Lern- und Inhaltsmanagement vornehmen können, kann der Hybrid, das Learning Content Management System, dazu beitragen, Wissen und Inhalte frisch zu halten. Zu den Keyfeatures gehören ein Autorentool, die Objektdatenbank (Repository), ein Interface zum Anzeigen der Lerninhalte und die Administration der Objekte, Rechte und Nutzer. Ein LCMS ist nicht die Antwort auf alle Bildungsbedarfe - ein LCMS bietet die Möglichkeit einen umfassenden Bildungsbetrieb, von der Abholung des Nutzers bis hin zu dessen Lernfortschrittsüberwachung und Zertifizierung. Das C in LCMS bringt den Bildungsbetrieb in einem Unternehmen auf Lichtgeschwindigkeit, wenn es um Content-Verwaltung geht. Denn über das Managen der Inhalte kann verhindert werden, dass zum einen Redundanzen geschaffen werden - also Inhalte doppelt angelegt werden - und zum anderen, dass Inhalte immer aktuell gehalten werden. So kann ein Lernobjekt in zig Kursen verwendet werden, ohne dass es jedes Mal neu angelegt werden müsste. Wird das zentrale Objekt geändert, ist es auch in den Kursen aktuell.

Autorentools

„Autorensysteme sind Entwicklungswerkzeuge für die Erstellung von digitalen Lernangeboten. Ihr Zweck besteht darin, Inhalte für ein Lernangebot zu erstellen und aufzubereiten. Sie bieten beispielsweise Dozenten die Möglichkeit, Inhaltsunterlagen für das Netz oder eine CD-ROM zu entwickeln. Es gibt leicht bedienbare Autorensysteme, so dass Autoren kein größeres Wissen über HTML, XML und Internet zu besitzen brauchen. Diese einfachen Systeme empfehlen sich, wenn man Lernmaterialien für einen bestimmten Zweck produzieren will, d. h. nicht die Absicht hat, die Inhalte später für andere Kurse wiederzuverwenden. Wenn man einmal produzierte Lerninhalte für verschiedene Kurse wiederverwenden möchte, empfehlen sich leistungsfähigere Autorensysteme. (Diese können mit XML-Technologien arbeiten und an ein Dokumenten-Management-System angeschlossen sein).“  - Wikipedia E-Learning Autorensysteme

Autorentools, Autorenwerkzeuge, Authoringtools - es gibt viele Begriffe, die dasselbe Beschreiben. Ein Autorenwerkzeug gibt es eigentlich bei jedem LMS und LCMS. Natürlich gibt es Ausnahmen, die diese Regel bestätigen. Doch es gibt auch sog. „stand-alone“ Produkte - Anwendungen, die nur dem Zweck der Erstellung von Lerninhalten dienen. Diese Programme sind auch nicht einfach nur „Tools“; sie sind leistungsstarke „Inhaltsgeneratoren“, die alle gängigen Exportformate für Lernplattformen wie LMS und LCMS beinhalten. Mit ihnen kann man hochwertige multimediale Inhalte generieren und dann in entsprechende Plattformen importieren, sie auf Webseiten zum Verkauf anbieten oder einfach Drehbücher von eLearning-Autoren für eLearning-Autoren umsetzen. Genutzt werden diese Programme in der Regel von Lösungsanbietern oder von Endanwendern, die einen regelmäßig hohen und inhaltlich variierenden Lernbedarf haben.

 


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