Schulungsverantwortliche beteiligen sich kaum an der Erstellung von E-Learning Kursen

Donnerstag, 7.06.2018

Erstmalig beleuchtet eine Studie Umstände und Einschätzungen zur Erstellung  von unternehmensinternen Schulungen sowohl bei Personalern als auch bei  Managern und Co., die sich als direkte Schulungsverantwortliche sehen. Die  Erfahrung mit E-Learning macht den Hauptunterschied.

Köln | 7. Juni 2018. Möglichkeiten zur Schulung aus erster Hand mittels E-Learning  werden bei Schulungsverantwortlichen bisher kaum genutzt. Zu diesem Schluss  kommt die Studie von Coursepath, die in Zusammenarbeit mit Thomas Seitz  Marktforschung aus Ludwigshafen durchgeführt wurde. 105 Personen, die sich für  die Schulung von mindestens 10 Mitarbeitern verantwortlich sehen, haben an der  Studie teilgenommen. Mit den gewonnen Erkenntnissen soll das Angebot zur  Schulungserstellung verbessert werden, sodass es den Verantwortlichen leichter  fällt, Schulungen selbstständig auch mit digitalen Mitteln aufzubauen.

Zunächst fand Coursepath in der Studie heraus, dass Schulungsverantwortliche  nicht unbedingt in der Personalabteilung arbeiten, eine Trainerrolle innehaben oder  sich gar als Learning & Development Professional sehen. Stattdessen gab die Hälfte  der teilnehmenden Schulungsverantwortlichen an, eine Position als Team-,  Bereichs- oder Abteilungsleiter, Produktmanager oder Geschäftsführer zu besetzen.
Diese zweite Gruppe wird als „fachfremd“ zum Schulungsbereich gesehen, da sie  keine Ausbildung im Schulungsbereich genossen hat – und dennoch ist sie teilweise  besser vorbereitet auf neue Schulungsformate wie E-Learning. 78% der  Fachfremden setzt bereits E-Learning zu Schulungszwecken ein. Selbst erstellen tun  sie jedoch kaum – das gilt für Fachfremde wie für das Fachpersonal. Die Erstellung  von E-Learning Kursen geben Schulungsverantwortliche ab, meist an externe  Anbieter oder Dienstleister, Personalabteilung und Fachbereiche.

Warum ist das so, obwohl Kurse einfach und aus eigener Hand erstellt werden  können? Die Coursepath Studie ermittelte dazu die wahrgenommenen Vor- und  Nachteile von E-Learning, inklusive Chancen und Hindernissen für die  selbstständige Erstellung von E-Learning Kursen. Neben Funktion und Geschlecht  (Frauen erstellen häufiger Schulungen selbst als Männer und setzen häufiger E-  Learning ein) macht vor allem die Erfahrung einen Unterschied: E-Learning Erfahrene  sehen weniger Nachteile und mehr Vorteile beim Einsatz von E-Learning. Nachteile  wie komplizierte Softwarebedienung, Zeitaufwand und benötigte Hilfe von IT-  Mitarbeitern werden hauptsächlich von Schulungsverantwortlichen genannt, die E-  Learning bisher gar nicht einsetzen. Wenn aber bereits mit E-Learning gearbeitet  wurde, ist die Wahrnehmung dieser Nachteile zur Hälfte reduziert.

Weitere Ergebnisse hält die Coursepath Studie bereit, die unter folgendem Link  kostenlos abgerufen werden kann:

https://www.coursepath.de/e-learning-studie

Über Coursepath

Coursepath ist die E-Learning Plattform der Viadesk GmbH. Seit der Gründung 1997 in  Amsterdam hat sich Viadesk u. a. durch sein Social Intranet als führender Anbieter von  Community-Software etabliert. Mit der Software-as-a-Service (SaaS) Plattform Coursepath  können Unternehmensmitarbeiter ohne technische Vorkenntnisse selbst Schulungen  erstellen und flexibel anpassen und abrufen. Besonderer Fokus liegt dabei auf einem  interaktiven Lernerlebnis über Multimedia-Inhalte, dem Zertifizieren von Lernergebnissen,  sowie dem gemeinsamen Lernen mit Feedbackmöglichkeiten. Die EU gehostete Plattform  ist in vielen Sprachen verfügbar und wird von Kunden aus Logistik-, Produktions- und  Dienstleistungsbereichen genutzt, darunter DER, Cornelsen und Deutsche Bahn. 2017 und  2018 wurde sie mit dem eLearning AWARD ausgezeichnet. Viadesk und Coursepath  betreuen ihre Kunden mehrsprachig aus Amsterdam und Köln.

Kontakt

Annika Willers
Tel: +49 (0)221 828 293 64
presse@coursepath.de
www.coursepath.de/presse

Erfahren Sie mehr über Coursepath unter www.coursepath.de


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