Elektronisches Klassenbuch spart Schulen Ressourcen ein

Eltern erhalten Einblick über Unterrichtsinhalte, Hausaufgaben und Klassenarbeiten

Mittwoch, 27.02.2013

Essen, 14. Februar 2013 | Mit der größeren Selbständigkeit von Schulen haben sich die Aufgaben von Schulleitern und Lehrern in den letzten Jahren stark erhöht. Sie sollen für gute Schulabschlüsse und Ausbildungsreife sorgen, Elterngespräche führen und gleichzeitig die steigenden Verwaltungsaufgaben beherrschen. „Dem entgegen steht jedoch in deutschen Schulen die verstaubte Organisation und Kommunikation des Schulbetriebs“, betont Manfred Wolff, Schulleiter der Kardinal-von-Galen-Schule in Telgte. „Wir gehen neue Kommunikationswege. Mit dem elektronischen Klassenbuch sparen wir Ressourcen ein. Eltern können sich unabhängig von ihren Arbeitszeiten online über den Schulalltag ihrer Kinder informieren. Die Zusammenarbeit zwischen Schulleitung, Lehrkräften und Eltern hat sich durch Internet, E-Mail und SMS verbessert.“

Während das digitale Schulmanagement in den skandinavischen und baltischen Ländern bereits weit verbreitet und geschätzt ist, gewinnt es in deutschen Schulen auch an Fahrt. Lehrer halten den Unterrichtsinhalt, die Hausaufgaben, Fehlzeiten, Klausuren, allgemeine oder individuelle Bemerkungen über ihre Klasse oder Schüler im Klassenbuch nicht mehr handschriftlich, sondern elektronisch fest. „Das erleichtert die tägliche Routinearbeit sehr“, sagt Claudia Ebbefeld, Lehrerin der Städtischen Realschule. „Ebenso hat das den Vorteil, dass sich Vertretungslehrer bestens über den Unterrichtsstoff oder sonstige Besonderheiten der Schüler informieren können.“

Dass Eltern die neuen Kommunikationsformen befürworten, das macht die Mutter eines 13-jährigen Realschülers deutlich: „Bisher war es immer schwierig, mich über den Schulalltag zu informieren. Durch das elektronische Klassenbuch bin ich nicht mehr auf die spärlichen Antworten meines Kindes angewiesen. Ich kann selber nachschauen, ob er Hausaufgaben auf hat, Klassenarbeiten anstehen oder Unregelmäßigkeiten beim Schulbesuch vorhanden sind. Für mich ist das eine große Entlastung. Von Schulproblemen werde ich nicht mehr überrascht.“

Dass der Datenschutz bei der internetbasierten Anwendung eine wichtige Rolle spielt, darauf haben die Entwickler von Comjell GmbH in Essen geachtet. „Die Software erlaubt es neben den allgemeinen Informationen nur personenbezogene Informationen über das eigene Kind zu erfahren“, betont Joachim Köhler als Geschäftsführer.

Über Comjell GmbH (www.comjell.de):

Um die Bildungschancen von Kindern zu erhöhen, haben Beryl Krusche und Joachim Köhler am 14. Juni 2011 das Unternehmen Comjell GmbH in Essen gegründet. Mit der Entwicklung eines digitalen Schulmanagementsystems setzt sich Comjell für eine bessere Schulorganisation und schnelle Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus ein. Schulleiter und Lehrkräfte sparen durch die internetbasierte Anwendung Zeit bei der Unterrichtsvorbereitung, Dokumentation, Notenverwaltung, Zeugnisschreibung, Übernahme von Stundenplänen oder Erstellung von Vertretungsplänen etc.. Eltern können sich unabhängig von ihren Arbeitszeiten online über den Schulalltag ihrer Kinder informieren. Dazu zählen beispielsweise Hausaufgaben, Fehlzeiten, Termine, Klassenarbeiten oder Klassenfahrten. Der schnelle und direkte Draht zwischen Schulleitern, Lehrkräften, Eltern und Schüler erfolgt zeitgemäß über das Internet, per Mail oder SMS. Auch Familien mit Migrationshintergrund erhalten Unterstützung, da das Anwendungssystem mehrsprachig aufgebaut ist.

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