Bildung

als Selbstgestaltungsprozess

 

Selbstbildung ist ein altes Thema des Nachdenkens über Erziehung und Bildung in der europäischen Geschichte.

Dieses Buch verdeutlicht, dass letztlich sämtliche pädagogisch erzielbaren Wirkungen sich einer Selbstbewegung des Subjektes verdanken der Gegensatz zwischen Selbstbildung und Fremdbildung somit bei nüchterner Betrachtung bloß ein Gedanke, keine empirische Gegebenheit ist. Jede Bildung stellt sich nämlich stets auch als ein eine Selbstgestaltung dar.

Diese Einsicht nimmt systemtheoretische Klärungen vorweg, die die Pädagogik zu einer Abkehr vom interventionistischen Paradigma auffordern, weil pädagogisches Handeln zur Veränderung nur einladen, diese aber nicht gewährleisten oder gar erzwingen kann. Dies bedeutet, dass das Konzept der Selbstbildung uns nachdrücklich dazu drängt, Bildung nicht länger wie gewohnt einseitig von ihren kulturellen Beständen, Standards, aber auch Anmaßungen und Zumutungen her zu denken, sondern von ihrer Subjektivität, d.h. von der Aneignung, her.

Kultautor Arnold lädt den Leser mit seinen neusten Werk ein vertraute Bildungskontexte „neu“ zu denken.

Info

Titel: Selbstbildung

Autor: Rolf Arnold

Verlag: Schneider Verlag

Preis: 19,80€

ISBN: 978-3-83400-801-5

Erschienen: 2010


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